diese Woche sollen einfach wieder die WG-Sprecher zu Wort kommen.
LEON
Hallo ihr!
Hans und Fabi sind diese Woche mitten in der Planungsphase fuer ihr Fussballprojekt, dass sie nachste Woche angehen wollen. Sie haben mit Diego, dem deutschen Trainer der (ziemlich erfolgreichen) Frauenfussballmannschaft in León, Kontakt aufgenommen und werden in den naechsten Tagen in den Schulen Werbung machen um daraufin Maedchen der Sekundaria fuer eine Art Fussballtrainingslager in den Ferien zu finden, das sie zusammen mit Diego leiten werden. So werden sie vormittags in ihren jeweiligen Projekten normal arbeiten, nach der Mittagspause fuer eine Stunde in das Nachmittagsprojekt gehen und danach ein paar Stunden Fussballtraining leiten. Sie werden erst einmal schauen, wie das laeuft und dann eventuell nach den Weihnachtsferien weiterfuehren.
Fabi ist derweil im Centro Social am Ende seiner Nerven. Zitat: "Ich fuehle mich so allein im Kampf gegen die Gewaltanwendung der Kinder dort". Die Direktion und seine Mitarbeiterinnen unterstuetzen ihn wohl kaum, wenn er versucht, paedagogisch auf die Schlaegereien der Kinder einzugehen. Angemessene Strafen scheint es dort im Projekt nicht zu geben, wie zB kurzzeitiger Ausschluss aus dem Projekt, wogegen von Seiten der Mitarbeiterinnen oft sogar selbst koerperliche Gewalt als Strafe verwendet wird oder einfach die Augen verschlossen werden. Hans geht es aehnlich, er hat dort aehnliche Erfahrungen gemacht.
Bei mir im Projekt laeuft es ganz gut im Moment, es gibt ein paar kleinere Aergernisse, vor allem ueber die Amalia-stellvertretende Projektleiterin, bei der ich das Gefuehl habe, dass sie meine Arbeit nicht schaetzt - da stehen noch Gespraeche aus. Ansonsten ruecken nun die Ferien an und wo der Examen-stress vorbei ist, wird alles etwas lockerer und die Kinder ausgelassener und frecher :)
Bei uns im Haus laeuft alles gut.
Wir geniessen das >Wetter, den Strand und das Leben in Leon!
MASAYA
Ampelmeldung: "Grün"
Alles sehr gut bei uns. Im Projekt läuft grade die Themenwoche "Erdöl". Wir haben schon zusammen nach Öl (Cacaofresco) gepumpt, Müll (Plastiktüten) verwertet und feurige Experimente gemacht. Wir kommen so langsam in eine angenehme Routine mit den Klasse (besonders am Abend) und jeder beginnt so richtig mit seinem "LIFESTYLE MASAYA". bis zum nächsten mal, liebe Grüße - die Masaya Crew
MATAGALPA
Hallihallo ihr!
Alex Susi und ich haben nach einem tollen Wochenende wieder in die Arbeit gestartet. Samstag und Sonntag haben wir gemeinsam mit einer Freundin und ihrem Bruder einen Ausflug zur Finca ihrer Tante unternommen. Das einfache Leben der Familie war sehr beeindruckend und es war schoen so herzlich empfangen zu warden. Es wurde sogar ein Huhn geschlachtet und wir haben unsere ersten Tortillas geklopft. Am Sonntagabend war es dann richtig schoen das erste mal nach einer Auswaertsuebernachtung wieder nach Hause zurueckzukommen. Wir haben an diesem Wochenende wohl wirklich noch einen ganz anderen Teil Nicaraguas kennengelernt.
Heute haben Susi und Alex mit den Kindern des Basureros Fussball gespielt. Die Kinder sind jedesmal motivierter, und spielen manche Folien sogar schon in kleinen Gruppen alleine. Auch wenn es da immer wieder zu kleinen Reibereien kommt, bekommen sie doch immer wieder die Kurve. Es ist wirklich faszinierend wie sich mit der mobilen Schule jedesmal neue Kinder-Konstelationen und Situationen entwickeln.
Auch mit unserer Freizeit sind wir zufrieden. Heute Abend bekommen wir Besuch in der Colonia, und hier gibt es ein schoenes Freibad.
Viele liebe Gruesse aus Matagalpa! Annika, Susi und Alex
NEUVA GUINEA
Ein wunderschoenes Hallo aus Nueva,
diese Woche eine gruene, wenn auch nicht im saftigsten gruen strahlende, Wochenmeldung aus Nueva. Die Stimmung in der WG ist zwar gut, aber Stephan und Lisa sind schon etwas geknickt, da ihr Arbeitseinsatz in Guatemala so kurzfristig ins Wasser gefallen ist. Das aendert natuerlich die Situation und wir gucken jetzt erstmal, wie wir die naechsten Wochen gestalten.
In der Schule ist es beeindruckend zu sehen, wie die Schueler gegen Ende des Jahres, wenn schon alles zu spaet ist, anfangen mitzuarbeiten. Das heisst es ist momentan neben den Pruefungen ein sehr angenehmes Arbeiten. Der Schulausflug ans Meer, letzte Woche, war sehr erholsam, aber doch ganz gut, dass dies am Ende des Schuljahres geschiet. Ausserdem hatte ich eine Begegnung mit einem Stechrochen. WIr sind zwar keine Freunde geworden, aber ich werde ihn wohl immer in (schmerzlicher) Erinnerung behalten.
Gesundtheitlich ist ansonsten alles in bester Ordnung und wir erfreuen uns des Lebensflusses in Nueva Guinea. Sei es in der Schule, auf dem Fussballplatz, auf der Esperanzita oder einfach im Comedor um die Ecke.=)
Das war s für diese Woche
bis zum nächsten Mal
Adios